Was, wenn es nicht warm wird

Eigentlich sind die Winter in Deutschland sehr mild. Mehr als einstellige Minustemperaturen gibt es nicht. Dennoch führt das oft zu Problemen beim Heizen. Vor allem in Dachgeschosswohnungen und Passiv-Häusern, in denen es oft viel zu kalt ist oder gewisse Stellen nicht richtig geheizt werden. Wir erleben das vor allem in Ost-Deutschland, wo viele Altbauten im Schnellverfahren saniert wurden, der Wohnkomfort jedoch oft auf der Strecke blieb, besonders in Punkto Heizung.

Nicht selten wird dann auf Elektroheizungen zurückgegriffen. Dabei sind seit einiger Zeit vor allem Infrarotheizungen von digel-heat eine Interessante Lösung, um wohlige Wärme mit Wohnkomfort zu verbinden. Hierbei kommen die Heizungen nicht mehr als nur einseitig nutzbare Objekte, sondern verbergen sich geschickt in Wandbildern, Spiegeln und anderen Objekten. Von außen ist nicht erkennbar, dass es sich um eine Infrarotheizung handelt, viel mehr fällt aber das impressionistische Bild an der Wand auf, das zugleich im ganzen Raum eine angenehme Wärme spenden kann. Auch dann, wenn es draußen wirklich kalt werden sollte.

Infrarotheizung nicht nur für Winter

Kühle Tage gibt es auch im Sommer oder im Frühjahr. Wärme bedeutet für viele Wohlbefinden, ist also nicht nur ein Aspekt im Winter. Bei Infrarotheizungen wird das Prinzip der Strahlungswärme genutzt. Für die Haut ist das viel besser als eine normale Heizung. Gleichzeitig wird ein angenehmes Raumklima erzeugt.

Die Kosten

Was für eine Infrarotheizung benötige ich? Experten sagen, dass etwa pro Quadratmeter etwa 50 – 100 Watt an Heizleistung benötigt werden. Bei einer 80m² Wohnung gehen wir also von 10 Heizkörpern a 500 Watt aus.

Eine Infrarotheizung mit etwa 200 Watt braucht pro Betriebsstunde 0,2 Kilowattstunden Strom. Wird an 180 Tagen 8 Stunden täglich geheizt, liegen die jährlichen Stromkosten bei etwa 85 Euro. Bei einer 1000 Watt Infrarotheizung würden die Kosten bei 426 Euro jährlich liegen.

Wann lohnt sie sich

Abhängig ist hier natürlich ebenfalls der Dämmzustand eines Gebäudes. Ist dieser gut, lohnt sich eine Infrarotheizung als Alternative. Auch in kleinen Bungalows, Partykellern oder Ferienwohnung, ist eine Infrarotheizung meistens sinnvoller, als die teure Installation einer Zentralheizung.

Letztlich ist es aber immer eine Abwägungssache. Wird Gas zum Heizen genutzt, ist das generell wesentlich günstiger als Strom. Dennoch kann Infrarot hier als sinnvolle Alternative an kalten Punkten eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten mögen im ersten Moment hoch erscheinen, relativieren sich aber wieder, da die Nutzungsdauer über viele Jahre wartungsfrei verläuft.
Versteckt in einem dekorativen Bild (klein oder groß, je nach Bedarf) wird das Heizen so zusätzlich auch zu einer sehr dekorativen Angelegenheit, die nicht einmal Platz wegnimmt.

 

 

Bildquellenangabe: Henrik Gerold Vogel  / pixelio.de

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