Solarstrom – Tipps für mehr Rendite

Solarstrom ist umstritten, kann jedoch wirtschaftlich für Hauseigentümer nützlich und interessant sein. Aber nicht in jedem Fall. Wir von Heimlust haben einmal ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, damit Solarstrom wesentlich besser und effizienter (also auch in Punkt der Rendite) genutzt werden kann. Die Förderung für Solarstrom wird weiter gekürzt, viele Eigentümer müssen daher genau rechnen, ob diese Maßnahme noch sinnvoll ist und wie am meisten Rendite trotz weiterer Kürzungen erfolgen kann.

Kleine Basis für den Solarstrom

Wichtig ist hierbei auch, das die Photovoltaikanlagen immer besser und vor allem günstiger werden. Das liegt vor allem daran, dass Chinesen und andere sehr gute Qualität zum kleinen Geld liefern können und damit den Markt weltweit aufgeweckt haben. Der Strom, der dann letzten Endes aus dem Sonnenlicht in Gleitstrom umgewandelt wird, kann im Haus direkt genutzt werden, der Überschuss wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, wofür es besagte Einspeisevergütung gibt. Sinnvoll ist eine Photovoltaikanlage immer nur dann, wenn mehrere Solarmodule auf dem Dach oder dem Grundstück vorhanden sind. Kleine Photovoltaikanlagen hingegen verursachen hohe Kosten, können allerdings dem Eigentümer eine gewisse Sicherheit bei der Stromproduktion ermöglichen und somit eine gewisse Unabhängigkeit von dem örtlichen Energielieferanten.

Entscheidend ist die Ausrichtung

Solarstrom zu erzeugen ist kein Problem. Aber die Menge macht es. Und genau hierfür ist die Ausrichtung der Photovoltaikanlage wichtig. Hier gilt wieder die Größe. Desto größer das Dach, umso größer die Möglichkeiten bei dem Solarstrom. Wenn nun noch die Ausrichtung des Dachs und der Neigungswinkel so stimmen, dass die Photovoltaikanlage im Laufe des Tages massig der Sonne ausgesetzt ist, dürfte die potenzielle Ausbeute gut bis sehr gut sein.

Vor der Anschaffung sollte daher ein Fachmann prüfen ob Neigungswinkel und Dachausrichtung wirklich stimmig sind und ob Solarstrom tatsächlich auf dem Dach Sinn macht.

Süden oder Norden

Wo befindet sich Ihr Haus. Eine wichtige Frage. Die Erfahrung zeigt, dass die Ausbeute im Norden gering ist und die Rendite bei Solaranlagen negativ beeinflusst. Hingegen im Süden ist die Ausbeute wesentlich höher, was sich auch in der späteren Rendite bemerkbar macht.

Solarstrom – Die Förderung und der Ertrag

Wenn Sie Solarstrom erzeugen möchten, brauchen Sie eine gute Photovoltaikanlagen. Zwar sind die Preise für die Module deutlich gesunken, aber Montage, Prüfung und Anschluss sind weiterhin sehr teuer. Selbst bei kleinen Anlagen müssen Sie meistens mit 5-stelligen Summen rechnen. Bei Banken kann ein KfW Förderkredit zu guten Konditionen angefragt werden. Das muss aber vor dem Kauf und der Baumaßnahme erfolgen. Dabei verlocken vor allem tilgungsfreie Anfangsjahre. Aber Vorsicht: Rechnen Sie den Photovoltaikkredit genau durch!

Vorteilshaft ist die Nutzung immer dann, wenn dadurch nicht nur der eigene Stromverbrauch gedeckt wird, sondern zusätzlich durch die Einspeisung in das öffentliche Netz eine weitere Rendite erfolgen kann. Diese hängt aber immer davon ab, wieviel eingespeist wird und wo der Solarstrom erzeugt wird.

Wechselrichter – Sparen am falschen Platz

Einige Photovoltaikbesitzer versuchen zu sparen wo sie nur können. Viele Betriebe nehmen für die Montage immer noch gerne überhöhte Gebühren, was den Eigentümer belastet. Häufig erfolgt das Sparen aber am falschen Ende. Der Solarstrom wird als Gleichstrom erzeugt. Um diesen schlussendlich in das öffentliche Netz einspeisen zu können, muss er in Wechselstrom umgewandelt werden. Dafür ist ein Wechselrichter notwendig. Der Wechselrichter macht immer noch gut und gerne zwischen 12 – 15 Prozent des Gesamtpreises aus. Die Lebensdauer beträgt aber oft nur 10 Jahre. Sparen beim Wechselrichter macht aber keinen Sinn!

Wer hier spart und einen günstigen Wechselrichter einsetzt, muss mit Energieverlusten rechnen. Diese können durch einen schlechten Wechselrichter bei der Umwandlung von Gleit- in Wechselstrom entstehen. Das bedeutet auch gleichzeitig einen Renditeverlust beim Solarstrom.

Pflege und Wartung beachten

Ein wichtiger Punkt zum Ende. Wer auf Solarstrom setzt, sollte dabei auch Pflege und Wartung beachten. Diese muss regelmäßig erfolgen und kann weitere Kosten verursachen. Zusätzlich kann die Versicherungsprämie für das Haus steigen, da Solaranlagen bei einem Brand als problematisch eingestuft werden können.