Shisha – Ein neuer Trend

Deutschland, die EU wurde von Flüchtlingen erobert. Das Stadtbild ändert sich. Wer heute die Einkaufsstraßen entlang geht, sieht eine neue Kultur. Während die klassischen Läden verschwinden, sind ausländische Bräuche im Kommen. Dazu gehört auch die Shisha. Die Wasserpfeife steht in immer mehr Restaurants, Cafés und Kneipen. Sie ist quasi schon eingedeutscht und vielerorts fester Bestandteil. Doch die meisten Shisha-Bars haben kein wirklich einladendes Flair. Vor allem Deutsche und Menschen, die es bequem mögen, haben mittlerweile eine Wasserpfeife zuhause stehen. Der Shisha-Tabak für die Wasserpfeife kann einfach im Shop gekauft werden. Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Sorten für den heimischen Genuss.

Shisha – Keine arabische Geschichte!

Schauen wir heute in die Städte, gewinnen wir leicht den Eindruck, dass Araber die Shisha erfunden haben. Das ist aber falsch. Tatsächlich haben sie es nur kopiert. Bis heute gehen Experten davon aus, dass es die Inder waren, die als erstes diese Tradition eingefügt haben. In der Wasserpfeife wird der Rauch zunächst durch gekühltes Wasser gezogen. Dann erfolgt der Genuss.
Erst später wanderte die Tradition ins arabische, wo es heute fest verankert ist. Es gibt sowohl große Pfeifen als auch transportable Geräte. Das erste Mal soll sie im 15. Jahrhundert aufgetaucht sein. Sie gilt als ein Symbol der Gastfreundlichkeit und lässt die Shisha-Bars in Europa förmlich explodieren.
Unterschiede gibt es beim Tabak. Es gibt zum Beispiel den arabischen und den deutschen Tabak. Erster wird in Arabien ohne Alufolie (nicht aromatisierter Tabak) geraucht, in dem die Kohle direkt auf dem Tabak liegt. Qualitätsunterschiede gibt s vor allem in der Feuchte. Umso höher die Feuchtigkeit, desto besser. So hat zum Beispiel Edeltabak häufig mehr als 35 Prozent Feuchte.

Shisha im Trend

Der Trend war eigentlich nur durch die hohen Flüchtlingsströme möglich. Vorher gab es zwar auch schon die Shisha-Bars, die Nachfrage war aber gering. Da die Zuströme aus anderen Ländern weiterhin hoch sind, steigt natürlich die Nachfrage. Viele Hersteller haben sich auf diese Klientel mittlerweile spezialisiert. Während bei Europäern die Nachfrage nach Tabak rückläufig ist, kann bei Arabern eine deutlich höhere Nachfrage festgestellt werden.

Auch für Jugendliche?

Nein. Obwohl oft Jugendliche in diesen Bars zu beobachten sind. In Deutschland ist die Wasserpfeife für Jugendliche aber untersagt. Geregelt in § 18 Jugendschutzgesetz. Shisha-Tabak darf somit erst ab 18 Jahren erworben werden.

Wie wird sich der Trend entwickeln

Nach wie vor gibt es eine hohe Zuwanderung in die deutschsprachigen EU-Länder. Alleine durch Familiennachzug kommen bis zu 5.000 Nachzügler pro Monat. Der Trend wird sich also weiterhin positiv entwickeln. Die Nachfrage nach Shishas und arabischem Tabak wächst enorm. Zwar ist das Angebot an Bars mittlerweile mehr als gedeckt in den Städten, dafür ist aber die heimische Nachfrage zunehmend. Mittlerweile ist wohl auch nicht mehr von einem Trend zu reden. In 10 Jahren gehört die Wasserpfeife ganz regulär zum Brauch in der EU.

Bildquellenangabe: Ella / pixelio.de

Vielleicht auch interessant ...