Möbel müssen anders sein – Möbeltrends

Wohnen ist heute nicht mehr 0815. Moderne Möbel, wie wir sie noch vor 5 oder 10 Jahren kannten sind out. Glatte Oberflächen, glänzende Einrichtungen eher unbeliebt. Was wichtig ist, sind Möbel, die individuell sind. Egal ob Jung oder Alt. Sie alle wünschen sich neuartige Möbel, die nicht mehr den Normen von 5 oder 10 Jahren entsprechen. Dabei muss es vor allem vielfältig zu gehen. Gleichzeitig müssen die Möbel kuschelig und somit auch bequem sein. Die Schramm Werkstätten als Bettenhersteller Deutschland machen es vor, mit ihrem Schlafprogramm, für das sie den German Design Award 2019 bekamen.

Auch andere Möbelhersteller sind auf den Zug aufgesprungen und haben erkannt, dass die Kunden vielfältiger und vor allem anspruchsvoller geworden sind.

Möbel: Preis wird zur Nebensache

Vor Jahren war es die Küche, die immer im Mittelpunkt stand. Dort wurde der Preis zur Nebensache. Im Schnitt um die 6.000 Euro wurde für die Küche ausgegeben. Mittlerweile hat sich das auch auf andere Wohnbereiche übertragen. Im Vordergrund stehen nun die Möbel, weniger der Preis. Dieser wird zur Nebensache.

Der Trend geht immer öfters zu massivem Holz, zu antiken Gegenstücken, die wieder Platz in den Wohnungen finden. Moderne Möbel hingegen sind nicht mehr so gefragt. Selbst bei jungen Menschen scheint das der Fall zu sein.

 

Möbeltrends

Große Wohnwände? Nein, schon meistens ein Tabu. Wohnwände müssen weich und soft ausfallen. Sie sollen sich geschmeidig in das Gesamtbild einfügen, ohne dass sie sperrig wirken. Smarte Technik ist dabei wichtig. Allerdings scheinen das die deutschen Hersteller momentan noch verschlafen zu haben. Während im Ausland smarte Technik schon in vielen Möbelstücken zu finden ist, ist Deutschland wieder ganz hinten an der Stelle.

 

Wie wichtig ist Bio?

Auch im Möbelbereich ist Bio scheinbar ein Trend. Gewesen. So richtig wichtig ist das den Käufern nicht wirklich. Das liegt vor allem daran, dass es bis heute kein Bio-Siegel gibt, das wirklich zuverlässig und vertrauensvoll ist. Durch die zahlreichen Siegel ist das Misstrauen der Käufer eher gestiegen.

Möbel werden heute anders gekauft

Das Möbelhaus um die Ecke ist nicht mehr gefragt. Viele Möbelhäuser vor Ort scheinen auch hier den Trend vollkommen verschlafen zu haben. Der Käufer will eine riesige Auswahl und schnelle Lieferfristen. Keiner wartet heute mehr 12 oder mehr Wochen auf die bestellten Stücke. In diesem Fall wenden sich die Käufer ab und bestellen woanders.

Selbst große Möbelstücke werden heute vornehmlich per Versand bestellt. Gefallen sie nicht, werden sie in der Regel innert 14 – 30 Tagen wieder abgeholt. Dadurch ist der Möbelkauf über das Internet sicher und wesentlich bequemer als im Möbelshop vor Ort. Es wird erwartet, dass die meisten Möbelhäuser in den kommenden Jahren in die Insolvenz gehen. Nur diejenigen, die sich auch verstärkt oder ganz auf das Onlinegeschäft einstellen, können überleben. Die anderen werden keine Chance haben.

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